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Bestattungshaus Geller 2008

 

 

Die Erdbestattung

Unter einer Erdbestattung versteht man die Beisetzung des Verstorbenen in einem Grab in der Erde.
Deutsche Bestattungsvorschriften schreiben für die Bestattung eines Verstorbenen in der Erde die Verwendung eines Sarges vor.
Erdbestattungen müssen in Deutschland innerhalb von 8 Tagen nach dem Tod und können frühestens 48 Stunden nach dem Tod durchgeführt werden.
In Doppelgräbern werden Männer in Deutschland immer rechts, Frauen immer links beigesetzt. Der Grund besteht darin, dass die Partner in diesen Positionen im Ehebett schliefen, was in den Tod hinein fortgeführt wird.

Die Feuerbestattung

Unter Feuerbestattung, auch Kremation oder Einäscherung, versteht man die Veraschung eines Verstorbenen.
Die Beisetzung der Überreste erfolgt gewöhnlich in einer Aschekapsel.
Es gibt zahlreiche Beisetzungsformen für die Asche Verstorbener.In Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht zur Beisetzung der Asche auf einem Friedhof.So wird als letzte Ruhestätte der Urne die Beisetzung in der Erde oder einer Nische in einer Urnenwand gewählt.

Die Seebestattung

Seit 1934 ist es in Deutschland möglich, eine Seebestattung vorzunehmen. Die sterblichen Überreste eines zuvor eingeäscherten Verstorbenen werden in einer speziellen Seeurne außerhalb der sogenannten Dreimeilenzone über „Rauem Grund“ nach den seemännischen Bräuchen dem Meer übergeben. Die genauen Koordina- ten der Position der Seebestattung werden in das Schiffslogbuch eingetragen und den Angehörigen per Urkunde mit diesen Koordinaten und einem Auszug aus dem Logbuch übergeben. Diese Form der Beisetzung ist besonders für Menschen mit einer tiefen geistigen Verbundenheit zur See eine gute Alternative zu herkömmlichen Bestattungsformen.

Die Diamantbestattung

Der Diamant ist Symbol der Unvergänglichkeit, der Erinnerung und der Liebe. Der Erinnerungsdiamant entsteht ausschließlich aus der übergebenen Kremations- asche. So wie jeder Mensch einzigartig ist, aufgrund von unterschiedlichen Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüssen, so erstrahlt auch der Erinnerungsdiamant einmal in weißer, das andere Mal in bläulicher Farbe. Angeboten werden Größen von 0,4 bis 1,0 Karat und unterschiedliche Schliffarten sowie eine Lasergravur an der Rundiste. Der Erinnerungsdiamant ist eine wunderbare Art der angemessenen Ehrung des Verstorbenen, absolut einzigartig und individuell, sowie ein unvergängliches Erbstück über Generationen.

Der Friedwald

Der Friedwald ist eine alternative Bestattungsform, bei der die Asche Verstorbener an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt wird. Dieser wächst in einem als Fried- wald ausgewiesenem Waldgebiet. Wenn Sie es wünschen, kann ein Pfarrer die Trauerfeier im Wald halten und der Baum mit einer kleinen Tafel versehen werden, auf der Name und Daten des Verstorbenen eingetragen sind. Zum Friedwaldkonzept gehört es, dass die Natur die Grabpflege übernimmt. Inmitten von Spreewaldeichen und Kiefern besteht so z.B. im Friedwald Fürstenwalde die Möglichkeit einer Einzel- grabstätte um einen Baum oder auch als „Familienbaum“ für Familiengrabstätten.

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